„Dein Leben“ – Jusos diskutieren Jugendpolitik

Arbeitsgemeinschaften


Sebastian Gruber im Gespräch mit dem Juso Bezirksvorsitzenden Daniel König (rechts im Bild)

Parlamente müssen jünger werden

Gemeinsam mit den Jusos Dingolfing-Landau hat inzwischen auch der Bezirksvorstand der Jusos Niederbayern die Eckpunkte für die Wahlkampagne zur Landtagswahl 2013 bestimmt. „Die junge Bevölkerung ist insgesamt zu schwach vertreten bei den Weichenstellungen in der Gesellschaft. Das werden wir gemeinsam verändern. Wenn die SPD Zukunft haben will, muss sie auch in den Fraktionen der Parlamente jünger werden“, unterstrich Sebastian Gruber, Sprecher der Jusos Dingolfing-Landau. „Junge Kandidaten und Kandidatinnen können daher auf inhaltliche und personelle Unterstützung der Jusos Niederbayern zählen“, betonte der Vorsitzende der Jusos Niederbayern Daniel König aus Landshut.

„Dein Leben“ lautet das Wahlkampfmotto der Jungsozialisten in Bayern und dementsprechend werde der Wahlkampf der Jusos die Probleme junger Menschen in den Blick nehmen. Junge Menschen stünden unter einem immer größeren Druck – in der Arbeit, bei der Suche nach einer beruflichen Ausbildung, in der Schule und an den Hochschulen werde von jungen Menschen verlangt, immer mehr in immer kürzerer Zeit zu leisten. „Auf dem Arbeitsmarkt beispielsweise erleben wir eine Prekarisierung, die zunächst die jungen Leute trifft. Festanstellungen werden so lang wie möglich hinausgezögert. Mit Werkverträgen werden Menschen zu Sachkosten gemacht, um Ausgaben zu senken. Unser Kampf für gute Arbeit muss ein gemeinsames Anliegen aller Jahrgänge in der Arbeitswelt sein“, meint Sebastian Gruber, Sprecher der SPD-Mitglieder unter 35. „Wir wollen gute Arbeit, ein gerechtes Bildungssystem und eine echte Beteiligung der Jugend“, so Gruber.
„Wir freuen uns, dass wir mit Christian Ude einen sozialdemokratischen Spitzenkandidaten stellen werden, der das umsetzt. Gegen die unsicheren Arbeitsbedingungen der Jugend, für ein Ende der Auslese in der Bildung, stattdessen gerechte Schulen, und für die Absenkung des Wahlalters“, erklärte der stellvertretende Juso-Bezirksvorsitzende Florian Huber. „Wir müssen unsere Stellung ausbauen und das kann nur im Interesse der jungen Bevölkerung sein“, ergänzte Bezirkschef Daniel König. Die jahrelange Erfahrung und feste Verwurzelung Sebastian Grubers in der Kommunalpolitik sei hier von großem Vorteil.
Die Jusos unterstützen auch das Volksbegehren gegen Studiengebühren. Vom 17. bis 30. Januar läuft die Eintragungsfrist bei den Meldeämtern. Nur wenn genügend Bürger unterzeichnen, kann es zu einem Volksentscheid für kostenlose Bildung kommen. „Wir kämpfen weiter für ein faires und gerechtes Bildungssystem, denn Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, betonte Bezirksvorstand Florian Huber.

 

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