Nachrichten zum Thema Allgemein

Frieden und Freiheit brauchen Demokraten 07.05.2018 | Allgemein


Frieden und Freiheit brauchen Demokraten

SPD gedachte der Ausrufung des Freistaates Bayern vor 100 Jahren

Wallersdorf-Erlau.

Zum 85. Jahrestag des Untergangs des Freistaates Bayern am 29. April 1933 mit der Zustimmung aller Parteien zum Ermächtigungsgesetz in Bayern - außer den 16 sozialdemokratischen Abgeordneten - veranstaltete der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau, unter Leitung von SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier, zusammen mit dem SPD-Ortsverein Wallersdorf wieder eine Gedenkfeier an der Gedenkstätte der 149 Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche. Nur noch die 16 Sozialdemokraten angeführt von Albert Roßhaupter, einem gebürtigen Niederbayern, fanden damals den Mut sich den Nazis entgegenzustellen.

 

Hermann Boneder aus Pilsting spielte auf der Mundharmonika das Lied „Heimat, deine Sterne“.

Hermann Boneder aus Pilsting spielte auf der Mundharmonika das Lied „Heimat, deine Sterne“.

 

Aber Terror, Verfolgung und Unmenschlichkeit konnten den Drang nach Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, die unsere sozialdemokratischen Grundwerte sind, nicht unterdrücken oder zerstören, so Dr. Vilsmeier in seiner Gedenkrede. Im Gegenteil viele unserer Genossinnen und Genossen gingen in den Widerstand und hielten so unsere Grundwerte am leben, erklärte Vilsmeier.

Mit dem 29. April 1933 ging das erste Kapitel Demokratie in Bayern unrühmlich zu Ende. Dabei wurde der erste freiheitliche und demokratische Freistaat Bayern erst gut 14 Jahre zuvor am 08. November 1918 auf den Trümmern der Monarchie vom Unabhängigen Sozialdemokraten Kurt Eisner ausgerufen. Aufgrund der allgemeinen Kriegsmüdigkeit, Erschöpfung und Sinnlosigkeit des Kriegs im Herbst 1918 weigerten sich die Matrosen der Hochseeflotte nochmals auszulaufen. Diese Revolution breitete sich über das ganze Reich aus und führte zu großen Demonstrationen in München. In der Folge rief der unabhängige Sozialdemokrat Kurt Eisner, unterstützt vom SPD-Vorsitzenden Erhard Auer und dem Vorsitzenden des Bayerischen Bauernbundes Ludwig Gandorfer, den demokratischen Freistaat Bayern aus, während sich der König bei Nach und Nebel davonschlich.

Dies brachte Bayern das allgemeine, freie und gleiche Wahlrecht für alle Männer und Frauen – erstmals in Deutschland!! – und den Acht-Stunden-Tag. Leider hatte die Demokratie in Bayern und Deutschland schlechte Startbedingungen aufgrund der wirtschaftlichen Lage nach dem Krieg, den Reparationen durch den Versailler Vertrag und den immer aggressiver werdenden Angriffen von links und rechts. Der Mangel an echten Demokraten führte letztendlich zum Untergang der Demokratie. Deshalb haben wir eine große Verantwortung, so Vilsmeier, uns aktiv für die Demokratie einzusetzen, denn Frieden und Freiheit brauchen Demokraten!

Nach einer Gedenkminute für die Opfer von Terror, Unmenschlichkeit, Flucht und Vertreibung. Dankte SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier den vielen Besuchern - darunter Landrat Heinrich Trapp, SPD-Stadtverbandsvorsitzende Anja König aus Landshut, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Sepp Koch aus Mengkofen, BLSV-Bezirksvorsitzender und Kreisrat Udo Egleder aus Dingolfing, die ehemaligen Kreisräte Manfred Baier aus Plattling und Marktrat Alfred Zehentmeier aus Wallersdorf, stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzender und SPD-Landtagskandidat Florian Huber aus Moosthenning, Kreissprecher der Partei Die Linke Dennis Neubert aus Wallersdorf, DGB-Kreisvorstandsmitglied Rudi Werner aus Landau, stellvertretender Kreisvorsitzender Auto-Club-Europa (ACE) Hugo Steiner und Vertreter aus vielen SPD-Ortsvereinen im Landkreis Dingolfing-Landau - für ihr Kommen und ganz besonders Rudi Wenzl und der Pfarrgemeinde Wallersdorf für die einzigartige Pflege der Gedenkstätte, dem SPD-Ortsverein Wallersdorf mit Vorsitzendem Georg Wintersperger für die Mithilfe und den Blumenschmuck.

 

Viele Bürgerinnen und Bürger besuchten die Gedenkfeier des SPD-Kreisverbandes und gedachten den Opfern von Krieg, Terror und Unmenschlichkeit an der Gedenkstätte der Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche.

Viele Bürgerinnen und Bürger besuchten die Gedenkfeier des SPD-Kreisverbandes und gedachten den Opfern von Krieg, Terror und Unmenschlichkeit an der Gedenkstätte der Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche.

Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 07.05.2018

 

SPD-Kreisverband gratulierte Rita Hagl-Kehl und Florian Pronold 19.03.2018 | Allgemein


Zwei Staatssekretäre im Landkreis

SPD-Kreisverband gratulierte Rita Hagl-Kehl und Florian Pronold

Dingolfing-Landau.

"Das gab's noch nie, dass gleich zwei Parlamentarische Staatssekretäre den Landkreis Dingolfing-Landau im neuen Kabinett der Bundesregierung repräsentieren - noch dazu von der SPD!" freute sich SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier bei einem Empfang der Niederbayern-SPD gestern in Plattling, "damit haben wir die Anzahl unserer Regierungsmitglieder in der Bundesregierung um 100 Prozent gesteigert!".

Florian Pronold, der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete für Dingolfing-Landau und Rottal/Inn, war ja schon während der letzten Legislaturperiode Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und verantwortete dort vor allem den Bereich Bau und Städteplanung. Im neuen Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit wird Florian Pronold insbesondere die Themen verbessertes Recycling, kommunale Abfallwirtschaft und den Immissionsschutz bei der Bundesministerin Svenja Schulze (SPD) verantworten.

Im Namen des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau gratulierten der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier (2.v.re) und sein Stellvertreter Florian Huber (re.) sehr herzlich Rita Hagl-Kehl MdB (li.) und Florian Pronold MdB (2.v.li) zur Ernennung zu Parlamentarischen Staatssekretären in der neuen Bundesregierung in Berlin.

Im Namen des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau gratulierten der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier (2.v.re) und sein Stellvertreter Florian Huber (re.) sehr herzlich Rita Hagl-Kehl MdB (li.) und Florian Pronold MdB (2.v.li) zur Ernennung zu Parlamentarischen Staatssekretären in der neuen Bundesregierung in Berlin.

 

Eine große und sehr freudige Überraschung war die Ernennung von Rita Hagl-Kehl, SPD-Bundestagsabgeordnete für Deggendorf mit Wohnsitz in Landau/Isar, zur Parlamentarischen Staatssekretärin für Verbraucherschutz im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bei Bundesministerin Katarina Barley (SPD). Die zeigt wie hoch die Arbeit und Sachkenntnis von Rita Hagl-Kehl bei den Themen Landwirtschaft, Verbraucherschutz und ihr Einsatz für die Infrastruktur besonders in Niederbayern in der letzten Legislaturperiode und bei den Koalitionsverhandlungen mit der Union geschätzt wurde.

Der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau freut sich auf die Zusammenarbeit mit den beiden Staatssekretären, so Vilsmeier und Huber, damit haben wir sozusagen direkten Kontakt zum Kabinettstisch in Berlin.

Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 19.03.2018

 

Ralf Höller las aus seinem Buch "Das Wintermärchen" 12.03.2018 | Allgemein


175 Tage Revolution in Bayern

Ralf Höller las aus seinem Buch "Das Wintermärchen"

Dingolfing-Landau.

München am 07. November 1918 - Die bayerische SPD hat zu einer Demonstration auf der Münchener Theresienwiese aufgerufen. Als sie zu Ende ist, geht der gemäßigte Teil brav nach Hause. Angeführt vom Vorsitzenden der unabhängigen Sozialdemokraten Kurt Eisner zieht eine kleinere Gruppe - zumeist Soldaten - der Demonstranten in die Innenstadt zu den Kasernen. Immer mehr Menschen schließen sich ihnen an. Die Kasernen öffnen die Tore, Soldaten laufen zu den Demonstranten über. Polizeipräsidium, Post, Telegrafenamt, Parlament und Zeitungsredaktionen werden besetzt. Am nächsten Morgen erfahren die Münchner aus der Zeitung von der Revolution.

Am 08. November 1918 proklamiert Kurt Eisner als Vorsitzender der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte den "Freistaat Bayern". Der letzte bayerische König Ludwig III. machte sich bei Nacht und Nebel heimlich aus dem Staub und überlies Bayern sich selbst. Dies war der Startschuss der bayerischen Revolution und später der Münchener Räterepublik, die 175 Tage währten. Am Ende kam es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen und die bayerische Regierung unter Johannes Hofmann (SPD) musste nach Bamberg ausweichen. Aus Berlin gesandte Truppen und rechtsgerichtete Freikorps marschieren in Bayern ein. Mehr als tausend Tote bleiben zurück.

Auf Einladung des SPD-Kreisverbandes lies der Publizist und Historiker Ralf Höller am gestrigen Sonntag im Schneckenhaus in Landau die Ereignisse im revolutionären München aus der Perspektive der damals in München lebenden Schriftsteller in seinem Buch "Das Wintermärchen - Schriftsteller erzählen die Bayerische Revolution und die Münchener Räterepublik 1918/1919" lebendig werden. Darunter waren Oskar Maria Graf, Rainer Maria Rilke, Thomas Mann, Annette Kolb, Ricard Huch, Lion Feuchtwanger, Josef Hofmiller. Während Rainer Maria Rilke glühender Anhänger, Thomas Mann zwischen den Extremen hin- und hergerissen war, übernahmen Ernst Toller, Gustav Landauer und Erich Mühsam sogar Regierungsposten. Und Lion Feuchtwanger verarbeitete, noch während draußen der Kampf tobte, alles zu einem Drama.

Auf Einladung der SPD-Kreisvorsitzenden Florian Huber (li.) und Dr. Bernd Vilsmeier (re.) las der Publizist und Historiker Ralf Höller (mi.) aus Bonn aus seinem Buch "Das Wintermärchen" über die Bayerische Revolution und Münchener Räterepublik 1918/19.

Auf Einladung der SPD-Kreisvorsitzenden Florian Huber (li.) und Dr. Bernd Vilsmeier (re.) las der Publizist und Historiker Ralf Höller (mi.) aus Bonn aus seinem Buch "Das Wintermärchen" über die Bayerische Revolution und Münchener Räterepublik 1918/19.

 

Geblieben von den revolutionären Ereignissen vom November 1918 bis zum Mai 1919 sind der Freistaat Bayern, der 8-Stunden-Arbeitstag, das freie und gleiche Wahlrecht für alle, auch für Frauen, die Bamberger Verfassung, die erste wirklich demokratische Verfassung Bayerns, die bis zur Machtübernahme durch die Nazis 1933 galt.

Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 12.03.2018

 

Huber kandidiert zum Landtag 30.01.2018 | Allgemein


Huber kandidiert zum Landtag

SPD nominierte Landtags- und Bezirkstagskandidaten in Steinberg

Dingolfing-Landau.

„Der Stimmkreis nominiert Huber!“, das war das Ergebnis der SPD-Stimmkreiskonferenz am vergangenen Sonntag in Steinberg. Der Versammlungsleiter und SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier verkündete das eindeutige Ergebnis der Wahlen zum Landtagsdirektkandidaten. Die SPD schickt Florian Huber aus Moosthenning ins Rennen zur Landtagswahl im Stimmkreis 202 Dingolfing, der den Landkreis Dingolfing-Landau und große Teile des früheren Landkreises Vilsbiburg umfasst. Der 29-jährige Florian Huber ist geprüfter Finanzanlagenfachmann und ist vielfältig ehrenamtlich engagagiert, so zum Beispiel beim TC Grün-Weiß Dingolfing, VfR Moosthenning und aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr.

 

Die SPD-Stimmkreiskandidaten stehen fest: (v.li.) SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier, Hans Sarcher (Zweitstimme Bezirk), Udo Egleder (Erststimme Bezirk), Florian Huber (Erststimme Landtag), Martin Rapke (Zweitstimme Landtag) und Ruth Müller MdL.

Die SPD-Stimmkreiskandidaten stehen fest: (v.li.) SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier, Hans Sarcher (Zweitstimme Bezirk), Udo Egleder (Erststimme Bezirk), Florian Huber (Erststimme Landtag), Martin Rapke (Zweitstimme Landtag) und Ruth Müller MdL.

 

Huber steht als Zweitstimmenbewerber Martin Rapke aus Landau zur Seite. Rapke ist gelernter Landschaftsgärtner und beim Landkreis beschäftigt. Er ist zudem SPD-Vorsitzender in Landau und SPD-Kassier im Kreisverband und Unterbezirk, dazu in vielen Vereinen und Verbänden in und um Landau engagiert.

Für den Bezirkstag nominierte die SPD-Delegiertenversammlung den gebürtigen Steinberger und Lehrer Udo Egleder. Egleder ist kein unbekannter im Stimmkreis, den er von 1994 bis 2003 im Bayerischen Landtag vertrat. Der SPD-Kreisrat ist BLSV Kreis- und Bezirksvorsitzender. Das Ehrenamt liegt ihm Zeit seines Lebens sehr am Herzen, dazu bietet der Bezirkstag mit seinen Schwerpunkten Soziales und Kultur die ideale Plattform.

Ideal ergänzt der Vilsbiburger Stadt- und Kreisrat Hans Sarcher das SPD-Kandidatentableau für den Stimmkreis, der von Velden/Vils bis Wallersdorf und von Vilsheim bis Kröhstorf reicht. Der frühere Fernmeldebeamte ist derzeit 2. Bürgermeister der Stadt Vilsbiburg und sein Steckenpferd ist dort die Volkshochschule.

Auch Ruth Müller MdL aus Landshut und Landrat Heinrich Trapp unterstützen die SPD-Kandidaten für den Stimmkreis. Mit voller Kraft geht es nun darum zum Wohle aller Bürger zu arbeiten. Familien, sozialer Zusammenhalt und eine gute Zukunft für die Kinder stehen im Mittelpunkt der SPD-Kampagne. Die Versammlung gratulierte Dr. Bernd Vilsmeier zu seiner einstimmigen Nominierung zum SPD-Landtagsdirektkandidaten im Stimmkreis Deggendorf.

Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 30.01.2018

 

Bayerns starke Stimme in Berlin 10.12.2017 | Allgemein


Bayerns starke Stimme in Berlin

SPD-Kreisvorsitzender gratuliert Natascha Kohnen

Dingolfing-Landau.

Klare 80,1 Prozent, das war das Wahlergebnis für die bayerische SPD-Landesvorsitzende und SPD-Landtagsabgeordnete Natascha Kohnen aus München bei der Wahl zur Stellvertreterin von Martin Schulz beim SPD-Bundesparteitag in Berlin. Dazu gratulierte der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier, der als Delegierter den SPD-Bezirk Niederbayern beim SPD-Parteitag vertrat, sehr herzlich.

"Herzlichen Glückwunsch, liebe Natascha, ein großartiges Ergebnis, damit bis Du Bayerns starke Stimme in Berlin. Es wurde höchste Zeit, dass nach Renate Schmidt wieder eine bayerische Landesvorsitzende SPD-Vize ist. Du hast genau das, was die SPD auf ihrem Erneuerungskurs nun braucht: Authentizität, Empathie und klare sozialdemokratische Werte. Auch im Namen des SPD-Kreisverbandes wünsche ich ihr alles Gute und viel Kraft im neuen Amt," freute sich Vilsmeier

 

Der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier gratulierte der bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Natascha Kohnen MdL zur Wahl zur stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden beim SPD-Parteitag in Berlin.Der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier gratulierte der bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Natascha Kohnen MdL zur Wahl zur stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden beim SPD-Parteitag in Berlin.

 

Natascha Kohnen forderte in ihrer Bewerbungsrede eine Rückkehr zur Sachlichkeit in der politischen Auseinandersetzung. Viele der Herausforderungen seien komplex. Auf die Veränderung der Arbeitswelt durch die Digitalisierung gebe es keine schnellen, einfachen Antworten. Die Politik dürfe nicht so tun, als gäbe es solche einfachen Lösung, so Kohnen weiter. Sie wolle eine starke Stimme für die Menschen in Bayern sein: "Wer keinen höheren Mindestlohn will, der vertritt keine bayerischen Interessen. Wer keine verschärfte Mietpreisbremse will und keinen staatlichen Wohnungsbau, der vertritt keine bayerischen Interessen. Wenn andere Politiker aus Bayern dem Rest der Republik mit Maut oder Obergrenze auf die Nerven fallen, dann hat das auch mit mangelnder Ernsthaftigkeit zu tun. Ich trete in Bayern an für einen neuen politischen Stil. Dort ist er am nötigsten."

Der örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Pronold MdB, verzichtete nach zehn Jahren als Mitglied im Parteivorstand auf eine erneute Kandidatur und machte für die neue bayerische SPD-Führung mit SPD-Generalsekretär Uli Grötsch MdB und der stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Johanna Uekermann Platz. Grötsch und Uekermann dankten Florian Pronold für seine engagierte und sehr gute Arbeit in den beiden höchsten Gremien der SPD, in denen er sich immer kraftvoll und mit Leidenschaft für die Interessen der Menschen in Bayern stark gemacht hat. Als Bundestagsabgeordneter und geschäftsführender Parlamentarischer Staatssekretär ist er immer noch ein starker Fürsprecher für unsere niederbayerische Heimat, bekräftigte Vilsmeier.

Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 10.12.2017

 

Neu im Bundeswahlkreis! 04.08.2017 | Allgemein


Neu im Bundeswahlkreis!

 

SPD-Delegiertenwahlen in der Verwaltungsgemeinschaft Gerzen

 

Aham.

Neu im Bundeswahlkreis 230 Rottal-Inn, der bisher die Landkreise Dingolfing-Landau und Rottal Rottal-Inn umfasste, ist die Verwaltungsgemeinschaft Gerzen. Deshalb hatte der SPD-Unterbezirk Rottal-Inn/Dingolfing-Landau die Genossinnen und Genossen aus den Gemeinden Aham, Gerzen, Kröning und Schalkham am vergangenen Dienstag in den Lerchenhof nach Aham eingeladen, um die SPD-Delegierten für die SPD-Bundeswahlkreiskonferenz Anfang Oktober in Malgersdorf/Heilmfurt zu wählen. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD in Rottal-Inn/Dingolfing-Landau Dr. Bernd Vilsmeier aus Steinberg/Warth freute sich die SPD-Mitglieder aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Gerzen kennenzulernen. Begleitet wurde er von der Leiterin der zuständigen SPD-Geschäftsstelle in Eggenfelden, Maria Bellmann. Als SPD-Delegierter zur SPD-Bundeswahlkreiskonferenz fährt Hans Hauder, als Ersatz wurden gewählt Manfred Brandl und Johann Thaler.

 

„Über Sinn oder Unsinn der Entscheidung der Bundeswahlkreiskommission die Verwaltungsgemeinschaft Gerzen in den Wahlkreis Rottal-Inn zu verlegen, brauchen wir nicht mehr diskutieren“, so Dr. Vilsmeier, „wir wollen das Beste daraus machen“. Aufgrund der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts war dies notwendig, weil der Wahlkreis Landshut zu groß geworden und Rottal etwas zu klein ist. So groß ist das Problem nun auch wieder nicht, so Vilsmeier weiter, denn es bestehen ja schon persönliche, politische und verwaltungstechnische Kontakte seit vielen Jahren. Die südlichen Gemeinden des Landkreises Landshut um Vilsbiburg gehören bereits seit langem zum Landtagstimmkreis Dingolfing, die Gemeinde Frontenhausen wurde nach Auflösung des Landkreises Vilsbiburg in den Landkreis Dingolfing-Landau umgegliedert und die Landkreise Landshut, Dingolfing und Rottal gehören alle zum Regionalen Planungsverband 13 mit Sitz in Landshut.

 

Wurden als neue SPD-Delegierte im Bundeswahlkreis 230 Rottal-Inn begrüßt (v.li.) Dr. Bernd Vilsmeier, stellv. SPD-Vorsitzender Dingolfing-Landau/Rottal-Inn, Hans Hauder, Johann Thaler und Manfred Brand.Wurden als neue SPD-Delegierte im Bundeswahlkreis 230 Rottal-Inn begrüßt (v.li.) Dr. Bernd Vilsmeier, stellv. SPD-Vorsitzender Dingolfing-Landau/Rottal-Inn, Hans Hauder, Johann Thaler und Manfred Brand.

 

Dazu beziehen die Gemeinden im Mittleren Vilstal ihr Trinkwasser über den Zweckverband Wasserversorgung Mittlere Vils, dessen Sitz und Betriebswerk sich in Aham befindet. Den Zweckverband gibt es seit 1964, ursprünglich als Aham-Steinberg-Gruppe geründet, und die Mitgliedsgemeinden entsenden ihre Vertreter in die Verbandsversammlung. Deswegen kennt man sich auch auf kommunalpolitischer Ebene seit vielen Jahrzehnten, erklärte Dr. Vilsmeier, und arbeitet sachorientiert und erfolgreich zusammen.

 

Die Wahlleitung der SPD-Delegiertenwahlen übernahm Dr. Bernd Vilsmeier, assistiert von Maria Bellmann und Hugo Steiner. Zum SPD-Delegierten der Verwaltungsgemeinschaft Gerzen zur SPD-Bundeswahlkreiskonferenz Anfang Oktober 2016 in Malgersdorf/Heilmfurt wurde Hans Hauder gewählt. Als Ersatzdelegierte wurden bestimmt Manfred Brandl und Johann Thaler.

Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 04.08.2017

 

Natascha Kohnen neue SPD-Landesvorsitzende 22.05.2017 | Allgemein


Natascha Kohnen neue SPD-Landesvorsitzende

Kreis-SPD beim SPD-Landesparteitag in Schweinfurt

Dingolfing-Landau.

Mit 88,3 Prozent der Stimmen der knapp 300 Delegierten wurde die SPD-Landtagsabgeordnete und bisherige SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen aus dem Landkreis München zur neuen bayerischen SPD-Landesvorsitzenden auf dem SPD-Landesparteitag am Wochenende im unterfränkischen Schweinfurt gewählt. Dazu gratulierte die Delegation aus dem Landkreis Dingolfing-Landau mit SPD-Geschäftsstellenleiterin Maria Bellmann und den SPD-Delegierten Bernd Vilsmeier, Florian Huber und Hugo Steiner sehr herzlich. Natascha Kohnen ist nach Renate Schmidt und Lisa Albrecht die dritte Frau an der Spitze der Bayern-SPD, so Vilsmeier. Damit folgten die Delegierten dem klaren und eindeutigen Votum der bayerischen SPD-Mitglieder, die sich mit fast 54 Prozent Kohnen als SPD-Landesvorsitzende gewünscht hatten.

 

(v.li.) SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier, SPD-Geschäftstellenleiterin Maria Bellmann und SPD-Kreisvorstandsmitglied Hugo Steiner gratulierten Natascha Kohnen MdL (2.v.re.) sehr herzlich zur Wahl zur SPD-Landesvorsitzenden beim SPD-Parteitag in Schweinfurt.

 

In ihrer Vorstellungsrede lobte Kohnen Bayern als starkes Land und als ihre geliebte Heimat. Wichtig ist ihr bei aller Stärke besonders der soziale und gesellschaftliche Zusammenhalt - nur dadurch entsteht Sicherheit. Die Politik hat dazu zwei Möglichkeiten, so Kohnen, entweder Ängste schüren und Freiheiten einschränken, oder, was ihr Weg ist, Sicherheit und Zuversicht schaffen und so den Menschen Ängste zu nehmen. Dazu brauchen wir keine Leitkultur, denn das alles steht bereits in der bayerischen Verfassung von 1946, die man immer wieder mal zur Hand nehmen sollte.

 

Als die großen aktuellen Herausforderungen bezeichnete Kohnen die Kindergrundsicherung, die Familienarbeitszeit, die beitragsfreie Kita, die landeseigene Wohnbaugesellschaft und gerecht bezahlte, unbefristete Arbeitsplätze. Nur so können wir den Bürgerinnen und Bürgern in Bayern Vertrauen und Zuversicht geben und Ängste nehmen.

Veröffentlicht von SPD KV Dingolfing-Landau am 22.05.2017

 

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